von Timo Gadde

– Mehrwerte liefern, Orientierung geben, Denkprozesse anregen: Wir haben uns gedacht: Warum sollen unsere Berichte nicht mal grenzüberschreitend sein? Warum nicht konkret mit Antworten, die uns weiterbringen? Wir haben Constantin Schreiber zu unserem „Excellence and Leadership“-Workshop eingeladen. Er hat uns inspiriert, aktiv zu werden. Wir Deutschen reden viel zu häufig über Flüchtlinge, aber nicht mit ihnen. Wir machen es uns zu einfach: Wir geben den Menschen, die zu uns kommen, hier in Deutschland Schutz und Sicherheit. Dann lassen wir sie häufig alleine. Integrationsbestrebungen überlassen wir Politikern, ohnehin schon überforderten Ämtern und Sprachschulen. Amal richtet sich an Deutsche und Flüchtlinge. Mit diesem Projekt wollen wir auf f1rstlife Inhalte weitergeben, die ein besseres Leben in Deutschland ermöglichen. Ziel ist, Hoffnung für Menschen zu geben, die aus dem Nahen Osten zu uns kommen. Hoffnung für alle, die sich für Frieden, Mitmenschlichkeit und Menschenwürde in einer Welt einsetzen, in der Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen.

Wir Menschen werden geprägt von Religion, Tradition und Kultur. Wir können uns über Werte austauschen, die das Zusammenleben menschlicher machen. In Deutschland leisten viele Menschen täglich Hilfe. Sie engagieren sich für Flüchtlinge, ohne etwas dafür zu fordern. Sie tun es, weil es ihnen wichtig ist. Sie möchten, dass das Ankommen und Zusammenleben in Deutschland funktioniert. Wer als Flüchtling in unser Land kommt, hat eine weite Strecke zurückgelegt, Gefahren auf sich genommen, Geliebtes zurückgelassen. Er musste flüchten, zum Beispiel vor einer radikalen Terrororganisation unter dem Deckmantel des Islam. Das Leid, das viele Menschen täglich durchmachen, können wir Deutschen uns häufig gar nicht vorstellen.

Amal bedeutet Hoffnung für beide Seiten. Viele Menschen hier in Deutschland haben Angst davor, dass ihnen etwas verloren geht, nur weil etwas Neues dazukommt. Diese Angst kann man nur nehmen, wenn man die Sorgen ernst nimmt sowie auf Augenhöhe und ohne Vorurteile auf den anderen zugeht. Jeder Mensch hat Talente, Potentiale und Chancen, mit denen er unser Land maßgeblich mitgestalten kann. Deine Zukunft gelingt einfacher, wenn Du bereit bist, Verantwortung für Dich und die Menschen um Dich herum zu übernehmen. Wir wollen keine falschen Vorstellungen weitergeben. Wir wollen uns nicht besser machen als wir sind. Wir haben keine Angst davor, auf andere Menschen zuzugehen. Unsere Artikel kommen von Jugendlichen, die etwas Positives bewegen wollen.

Amal hat das Potential, eine lebendige Austauschplattform zu werden: für Menschen in Syrien, die nicht wissen, ob sie flüchten sollen. Für Menschen in Deutschland, die sich hier orientieren möchten. Für Helfer und Freiwillige, damit sie etwas weitergeben können, das andere bestärkt. Der Dialog auf Augenhöhe ist die Hoffnung, die im Projekt Amal steckt. Sicher wird es neben Lob auch Kritik geben. Sicher wird neben Hoffnung auch Angst dabei sein. Amal ist das Produkt von alledem: Mit ihm möchten wir die Sorgen ernstnehmen und Antworten liefern, damit Integration und interkultureller Austausch gefördert werden.

Ein Dialog auf Augenhöhe beginnt bei uns jungen Menschen. Wir sind gefordert und gefragt, wenn es darum geht, andere Jugendlichen anzusprechen und zu verbinden. Gemeinschaft ist auf drei Säulen gebaut: Freundschaft, Vertrauen und Mitmenschlichkeit. Dazu brauchst Du Menschen, die keine leeren Versprechen machen, sondern Dich so wertschätzen und wahrnehmen, wie Du bist.

Dieses Projekt soll anderen Menschen helfen. Du bist gefragt: Hilf mit. Bring Dich ein. Gib diese Nachricht weiter, damit viele Menschen Bescheid wissen. Die, die auf der Suche sind. Die, die Fragen haben und sich Antworten wünschen. Klick Dich durch die Artikel und hinterlasse einen Kommentar. Schreibe uns eine E-Mail an redaktion@firstlife.de. Jeder junge Mensch kann bei uns mitmachen. Mit Deiner Meinung gibst Du anderen etwas weiter. Wir sind davon überzeugt. Mit diesem Format setzen wir etwas Positives in Bewegung.

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